…Interview

Ich bin oft in der Natur und lasse meinen Gedanken freien Lauf, dabei habe ich sehr oft gute Ideen für Songtexte oder Melodien. Ich hab auch schon als Sozia auf einer Motorradtour einen Song komponiert, indem ich einfach fröhlich losgeträllert habe. Die besten Ideen kommen immer spontan und in verschiedenen Lebenssituationen. Im Bus, Im Zug, auf einem Spaziergang beim Duschen, beim Sport etc. Eigentlich ist alles Inspiration.

Meine Songtexte sind voll aus dem Leben gegriffen. Ich erzähle von meinen eigenen Erfahrungen, meinen Gefühlen und meinen Idealen. Sie sind ehrlich, direkt und treffen meist mitten ins Herz. Tiefgang und Philosophie, pur, echt, leidenschaftlich, dramatisch, manchmal verträumt und verspielt.

Da ich kaum Lampenfieber habe, tue ich eigentlich nichts Besonderes. Ich habe höchstens Adrenalinschübe vor dem Auftritt und suche mir daher immer einen ruhigen Platz aus, wo ich mich voll auf den Auftritt konzentrieren kann. Der Flow kommt dann sowieso von selbst auf der Bühne. Und je grösser das Publikum, desto besser!

Es wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt. Die Musik war mir schon als Kind sehr wichtig und war daher auch ein ständiger Begleiter in meinem Alltag. Manchmal habe ich zusammen mit Mama die Hitparade im Fernsehen verfolgt und dann haben wir Künstler und Chor gespielt. Ich war auch immer sehr stolz darauf, wenn ich wieder ein neues Poster von Whitney Houston aufhängen durfte.

Nach einer Hochzeit kam ein Mann zu mir und meinte, er hätte seit 10 Jahren nicht mehr geweint-bis heute, als er mich singen hörte.

Als ich mit ein paar Kindern auf dem Bühnenrand sass, „Listen to your heart“ sang, und ein Kind nach dem anderen vor Rührung zu weinen begann – ich inklusive.